Mittwoch, 10. April 2013

In eigener Sache: "Yes Prime Minister" im Theater Chambinzky


Fast druckfrisch, denn gerade mal aus dem Jahr 2010 kommt eine heiße Story aus GB zu uns: Der Prime Minister Jim Hacker hat das eine oder andere Problemchen. Seine Umfragewerte sinken, die britische Währung ist im Keller, das Kabinett ist gespalten – wie kann er da erwarten, bei der geplanten Konferenz des Europäischen Parlaments die finanzielle Stabilität Europas erreichen zu können?
Hacker will es mit einem Kredit aus Kumranistan versuchen, doch die Bedingungen für diesen Geldsegen sind außerordentlich außergewöhnlich. So will der kumranistanische Retter Mr. Aitikiee nicht nur eine Pipeline zum Öltransport durch Europa legen, sondern auch eine eigene Pipeline noch ganz woanders unterbringen... 
Mit Humor auf very british muss der deutsche Zusschauer zwar damit rechnen, dass ihm der eine oder andere Lacher echt im Halse steckenbleibt, dennoch kann man unserem Stück wohl kaum mangelnde Aktualität vorwerfen. Wir freuen uns über ganz viele Zuschauer, zumal wir in deutschsprachiger Erstaufführung unterwegs sind! Und das will sich doch sicher keiner von Euch entgehen lassen?

YES PRIME MINISTER
von Jonathan Lynn & Antony Jay

Es spielen: Wolfgang Stenglin, Gerd Eickelpasch, Nis Heller, Miriam Schriewer, Oskar Vogel, Michelle Neise   
Regie: Manfred Plagens
Assistenz: Julia Heigel 
Bühne: Volker Harzdorf
TERMINE:
im März 2013:      28. 29. 30. 31.
im April  2013:      3. 4. 5. 6. 7. 10. 11. 12. 13. 14. 17. 18. 19. 20. 21. 24. 25. 26. 27. 28.   
im Mai   2013:      1. 2. 3. 4.

Mi-Sa 20:00 Uhr
So 19 Uhr

Montag, 18. März 2013

Gehört: Selig im Gibson Club FFM am 17.03.2013

Als überzeugte Wiederholungstäterin habe ich gestern mein drittes Selig-Konzert im Gibson Club in Frankfurt besucht. Und es war sofort bei den ersten Klängen von Ich lüge nie wieder klar: Diese Band ist einfach so unendlich geil, dass ich schon wieder gar nicht weiß, wie ich Euch das nur erklären kann, wenn Ihr nicht dabei wart. Ihr musst Euch das ungefähr so vorstellen wie Orgasmus auf Schokolade - und ´n ordentlicher Schuss Sekt dazu... 
Erstmal gab es eine volle Dröhnung Magma, allerdings auch mit vielen ruhigen Klängern. Besonders freute mich, dass sogar Der Tag wird kommen es auf die Tourliste geschafft hat. Wahnsinnig toll sind live auch Danke und - herrlich selbstironisch - Bring mich heim. Dann gibt es einen Streifzug durch die neueren Alben mit Schau Schau oder 5000 Meilen.
 Dann einer der absoluten Höhepunkte: Leise beginnen Gitarrenklänge den dunklen Raum zu erfüllen, und ich weiß schon nach den ersten Tönen verdammt und ganz genau was jetzt kommt... - und dann heult Jan "Oh, am andern Morgen - rotes rotes Gras / mag sein dass sie geliebt hat, mag sein wir hatten Spaß / Egal ob es regnet, egal ob es schneit ---" ins Mikro. Und die Halle bebt: "Sie trägt den Arsch einer Göttin ...!" Es gibt als Zugabe Sie hat geschrien und außerdem hauen sie dann auch noch Wenn ich wollte aus dem Käfig. 
Ich weiß plötzlich wieder ganz genau: Die 90er sterben nie, und ein Konzert kann nicht schiefgehen, wenn folgende Regeln eingehalten werden: Ein Sänger muss mit uns reden, ein Gitarrist braucht lange Haare, ein Keyboarder muss Quatsch machen, ein Drummer richtig Wumms geben und ein Bassist einfach cool sein (Leo, ich liebe Dich ;-)
Das beste ist, dass die Besten außerdem die Show nicht verlassen, am Ende für uns noch Ohne Dich spielen und das Mächen auf dem Dach und als absolutes Endhighlight Regenbogenleicht vom Album Blender.

Und ich weiß: Ich werd´s wieder tun. Ich bin unendlich glücklich. Ich bin süchtig. Und absolut und total SELIG.

Montag, 4. Februar 2013

Gehört: "Magma" von Selig

Vor vielen Jahren, das war noch in den 90ern, und es kommt mir jetzt gerade unendlich lange her vor, da hieß es mal: "Kann nicht schlafen / kann nicht essen / kann nicht trinken ohne sie / kriech dem Wahnsinn unters Kleid / und im Haus Nummer Sieben brennt ein Licht..." und Jan Plewka flehte mit verzerrten Lauten: "Verbring die Nacht mit mir im Fahrstuhlschacht"!

2013 hört sich das mit "Magma" irgendwie um einiges vernünftiger an, wenn es so gaz und gar verständlich heißt: "Kann nicht essen, kann nicht schlafen / vom Beeilen und nicht Warten / vom zu Viel und noch viel Mehr. / Wo bleibt die Zeit zum Verweilen / und zufrieden zu sein?"
Das neue Selig-Album ist seit ein paar Tagen da, und nach wochenendfüllenden Fortbildungsqualen fand ich, dass es ganz bestimmt Zeit sei, mir etwas Gutes zu tun. Ich zahle immer noch für Musik - der Weg führte also über einen Download. "Magma" ist damit das erste Selig-Album, das nicht in meinem Regal steht, sondern irgendwo im Datennirwana von MP3-Player und Rechner rumschwirrt. Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit hatte ich dann endlich ein paar Minuten Zeit, mich zurückzulehnen und in Entspannung zu üben. 

Ob´s mir gut geht, fragt Jan mich diesmal im Jahr 2013. Und erzählt mir vom Lügen, Lieben und Arbeiten, nimmt mich mit ins Zimmer 433 (da ist der Kaufvertrag im BGB normiert, fällt mir ganz spontan ein...) und zum Meer. Fast denke ich schon, dass das auch eine ganz andere Band sein könnte, die mir da was erzählt, und dass da heute gar keinen Raum für mich ist. (Und den hatten Selig bisher eigentlich, wenn zuletzt mit "Und endlich unendlich" auch in zunehmend verschwindendem Maße, immer gelassen).

Selig 2013 ist tatsächlich Poprock und damit ganz kristallklar einzuordnen, was ich bei Selig in den 90ern immer sehr schwierig fand und mich deshalb beim Hören immer ganz und gar frei gefühlt habe, aus der Musik zu machen, was mir gefällt. Was damals so rauschartig mein Hirn schweben ließ, ist heute einem gefälligen Cocktail gewichen, von dem ich bestimmt keinen Kater bekommen kann. Heute lasse ich mir also Geschichten erzählen, und die kann letztlich jedermann ganz gut hören. Ich fühle mich ein bißchen einsam...

Als ich es aber nach ein paar Titeln eigentlich schon gar nicht mehr glaube, stellt man mir dann zum Glück doch noch "Schwester Schwermut" vor. Vor mir geht schon nach ein paar Takten die Sonne auf, und ich weiß: Darauf habe ich bis Februar gewartet - vielleicht nicht gerade seit den 90ern, aber ich hatte es doch auch erwartet. Ich bin ja soooo versöhnt. "Danke" und "Wenn ich an Dich denke" haben zwar klare Texte, aber eben auch tolle Musik. Etwas ganz neues bringt mir "Der Tag wird kommen" - über ein paar Takte komme ich erst gar nicht hinaus, aber dann ist es so schön anders, dass es schon wieder besticht, wenn man es zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort hört.

Und so fühle ich mich mit "Magma" gerade so schön an zu Hause erinnert. Sicher werde ich "Magma" oft hören, so wie heute früh, in den besonderen Situationen, in denen ich dringend und voller Sehnsucht nach Hause zu mir selbst will, auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Weg zur Ruhe.

Ich hoffe, ich darf getrost nur aufs nächste Album warten, um nach Hause zu kommen -

SO GUT, DAß ICH GESEHN HAB
SO GUT, DAß ICH WEIß
SO GUT, DAß ICH GELACHT HAB
ÜBER DAS, WAS ÜBRIGBLEIBT
TRAG MICH WEITER WEIT ALS HIER
UND ICH WÜNSCHTE, AUCH DER REST
KÖNNTE MIR GEHÖR´N

KOMM, TANZ WEITER
TREIB MICH, VERZEIH DIE ZEIT
MACH DIE AUGEN AUF, UND GLAUB DARAN
STILL BEI MIR ZU SEIN

SO GUT....(Selig: Nach Hause / Album Hier 1995)

- und das wird mich hoffentlich wieder ins Gemüt treffen, so wie es für immer und selig sein sollte. Und bis hahin werde ich mich mit "Magma" zumindest dorthin träumen. 

Selig: Magma/1. Februar 2013
Label: Vertigo Berlin (Universal)

Donnerstag, 3. Januar 2013

In eigener Sache: Prag zum Jahreswechsel 2012/13

Den Jahreswechsel haben wir diesmal richtig gut angehen lassen. Und zwar mit vier Tagen Prag für sechs Leute, wohin wir uns mit der Deutschen Bahn befördern ließen. Zunächst geht es da mit dem ICE nach Nürnberg, und dann im Expressbus direkt und ohne Halt nach Prag. Bereits die Busfahrt war dementsprechend sensationell. Mit an Bord und  - logisch! - direkt hinter uns platziert waren drei symphatische Jungs, von denen zwei ganz offenkundig "Schwein" und "Homo" hießen. Ich gebe hier auch den originellsten Witz der beiden nochmal zum besten: "Was ist der Unterschied zwischen einem belgischen Kind und einer Kartoffel?  - Die Kartoffel ist erst unter der Erde und dann im Keller!" Der kleinen Fauxpax von "Schwein", der zuerst aus Versehen nach dem Unterschied zwischen einem holländischen Kind und einer Kartoffel fragte, vergessen wir dann jetzt mal schnell. Ist ja auch gar nicht so weit weg von Holland, dieses Belgien. Aber als Animateure, echt 1A die Jungs. Wir fangen sozusagen als Gegenprogramm auch schon um halb zehn morgens mit der ersten Flasche Sekt an und genehmigen uns dann noch die Bayern-Hits, ausgewählte Spirituosen im Fünferpack. Ich erwische einen Kräuterschnaps. Herrlich - endlich Urlaub, kann ich da nur sagen.
Nach so viel Kultur schon im Bus kann ich die Stadt kaum erwarten, ehrlich. Zum Glück bin ich da wieder einigermaßen nüchtern, denn es bieten sich unglaublich tolle Bilder und Silouetten auf unserem ersten Stadtrundgang gleich am Nachmittag. Hier deshalb ein paar Eindrücke: 

Weihnachtsmarkt vor Taynkirche

Blick von der Moldau auf den Hradschin mit Veitsdom

Auf der Karlsbrücke in der Dämmerung

Am ersten Tag essen wir auf der Kleinseite im U Schnellu. Das beste kommt wie immer zum Schluss: Apfelstrudel. Lecker! Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt schon eine mittelgeradige Knoblauchvergiftung von der Vorspeisen-Kartoffelsuppe. Aber das macht nichts, in Prag lässt sich da der Pegel ganz gut halten und die Entwöhnung ist weniger hart, als man denkt

Schaufenster eines Spirituosenladens

In Prag sind alle irgendwie ganz verrückt nach Absinth. Es gibt sogar Flaschen, in denen ein riesiger toter Käfer rumschwimmt. Absinth "Beetle" nennt sich das dann. Lecker. Ich verzichte auf Kostproben und halte mich an Bier. Schließlich will ich ja noch was sehen von der Stadt, und die grüne Fee hatte ich ja eh schon kennen gelernt.  
Der Absinth-Trinker - Gemälde im Kaffeehaus Slavia

Es geht am nächsten Tag daher postwendend auf den Berg und in die Burg. Erstmal genehmigen wir uns einen Glühwein. Ist ja auch schon halb zwölf Mittags. Der wird einem auch förmlich an jeder Straßenecke aufgedrängt. Hier oben ist er leider weder gewürzt noch gezuckert. Sehr interessant, so heißer, trockener Rotwein im Pappbecher. Ich kipp mal lieber ein Beutelchen Zucker rein. Und trinke dann tapfer auf den scheußlichsten Glühwein der Welt. Und alle machen mit ;-)

Dann steht aber wieder Kultur auf dem Speiseplan. Da gibt es eine gruselige Folterkammer und eine blendende Aussicht auf Prag. Und natürlich den Veitsdom mit grausligen Wasserspeiern außen dran und unglaublich coolen Fenstern innendrin. An jeder Ecke stehen hier irgendwelche Musiker rum, was ganz arg romantisch ist.
Vor dem Wachplatz

Im Veitsdom

Touristinnen. Ohne weitere Worte...

Sammlung von Rüstungen im Goldgässchen

Abends gehe ich mit dem Liebsten auf den Berg in den Park und zu  kleinen Prager Eiffelturm Der Blick von dort ist echt gigantisch. Und dann werde ich auch noch zum 7-Gänge-Menü ins Kampa Park geladen. Das ist fein und hat auch tolle Aussichten. 

Blick vom kleinen Eiffelturm auf die Stadt

 Im Kampa Park an der Moldau 

Dann ist es auch schon so weit - Silvester naht! Zum Glück haben wir schon am ersten Tag eine echt coole Location aufgetan, in der es sich verdammt geil feiern lässt. Wir sind bei den "Cowboys" auf der Kleinseite und die haben super Buffet und außerdem eine phantastische Dachterasse direkt unter der Burganlage mit Blick über die ganze Stadt. Ich kann das nur empfehlen, die kriegen für Essen, Liveband und 1. Reihe-Plätze-Feuerwerk eine glatte Eins. Leider kann man das nicht fotografieren, so ein Diamanten-Funkelgewitter über einer alten aber dennoch grazilen Stadtsilouette. Stellt es euch einfach vor, wie wenn Millionen Glitzersteine über ein Lichtermeer prasseln. Na, kommt schon, Ihr wisst doch, wie ein Feuerwerk aussieht, oder???

Den letzten Tag lassen wir gemütlich mit einem langen Spaziergang und einem Frühstücks-Besuch im Kaffeehaus ausklingen. Hier gibt es, ähnlich wie in der Türkei, erotik Lampa. Naja. Eher exotik Lampa. Aber trotzdem schöööön. Und das Frühstück ist mit Fleischbrühe und Omelette nach so einem Knallersilvester genau das richtige.

 Die Sonne scheint. 2013 wird sicher super!



Im jüdischen Viertel

Liebes-Schlösschen

 
Charles-Bridge-Blues



Happy New Year!

Übrigens: Auf der Heimreise haben wir tatsächlich bereits an der Bushaltestelle unsere reizende Begleitung von der Hinreise wieder getroffen. Die Jungs waren jetzt müde, ausgenüchtert und ganz brav. An die Fahrt  im Bus konnten sie sich nach eigenen Angaben leider auch auf Nachfrage nicht mehr erinnern. Wir haben uns den Belgier-Witz nochmal erzählen lassen und Bilder gemacht. Meet your Star! ;-)

Montag, 3. Dezember 2012

Aus gegebenem Anlass: Twentyfour - auf der Suche nach dem Adventsmoment

Der Liebste bekam dieses Jahr keinen Adventskalender. Er hat nämlich letztes Jahr schon die Schokolade darin verweigert. Auf Grund besonderer ernährungspsychologischer Kausalitäten. 
Naja. Ich fühle mich nicht richtig adventlich ohne Adventskalender zuhause (egal, ob meiner oder seiner!). Also muss ich mir einen eigenen schnitzen. Jeden Tag gibt es nämlich im Dezember irgendwo, irgendwie irgendwann ein bißchen Weihnachten. Völlig ohne Kalorien werde ich daher hier mein eigenes "December-Twentyfour" anrichten, und Ihr, liebe Leser (die Ihr dieses Jahr ziemlich zahlreich geworden seid, was mich sehr freut und auch glücklich macht), müsst mir bei der Suche nach dem einzig wahren Adventsmoment des Tages zuhören und helfen.



Montag, 3. Dezember
Es ist Montag, und alles geht schief im Büro. Zum Glück kocht der Liebste mir abends Hackfleischklößchen. Und dazu hat er ein Gläschen feinen Rotwein. Und dann läuft echt das Weihnachtsspecial mit unserem Helden Mr. Bean. Ich in versöhnt und der Adventsfriede ist wieder hergestellt. Viel Spaß. Mr. Bean ist celebrating christmas the different way!


Sonntag, 2. Dezember
Kaum zu glauben, aber Weihnachten begegnet mir schon beim Aufstehen! Es hat geschneit, ganz echten SCHNEE, und das in Würzburg! Ich bin völlig fasziniert. Zum Glück habe ich vor ein paar Tagen meine alte Stereoanlage im Wohnzimmer aufgebaut, die echt coolen Sound produziert - da kann ich den Schatz liebevoll wecken: Mit voller Dröhnung "I´m dreaming of a white Christmas" und "Let it snow, let it snow, let it snow". So, da hat er seinen Adventskalender dieses Jahr. Schöne Bescherung. ;-)



Samstag, 1. Dezember 

Die erste, die mir auf der Suche nach Weihnachten und dem wahren Moment des Advents half, war Meike. Obwohl ich sie nie zurückrufe, das ganze Jahr über vor lauter Stress und Entfernung nix von mir hören lasse, unsere Freundschaft damit vernachlässige und stets ein schlechtes Gewissen habe, lässt sie jedes Jahr Gnade vor Recht ergehen und schickt mir ihren E-Mail Adventskalender trotzdem.
Da gibt es dann jeden Tag ein kleines Stück von einer schönen Weihnachtsgeschichte, auf die ich immer schon sehnsüchtig warte -  und jeden Tag wird mir ein bißchen warm ums Herz, wenn ich die Adventskalender-Mail so *b l i n g b l i n g * in meinem Postfach sehe. Meike ist eben großartig, und jedes Jahr zu Weihnachten möchte ich ihr dafür von ganzem Herzen danken. Das mache ich hiermit feierlich und offiziell, und gelobe für das nächste Jahr öffentlich Besserung. Liebe Meike, hoffentlich liest du das hier und nimmst die weihnachtliche Entschuldigung für mein schlechtes Betragen an. Sankt Nikolaus wird meine Unartigkeit zwar in sein schwarzes Buch eingetragen finden - aber es wäre mir schon recht, wenn wenigstens Du nicht allzu sauer wärest... DANKE auf jeden Fall für meine tägliche Dosis Weihnachten. Ich genieße sie und freu mich jeden Tag darüber!

Montag, 19. November 2012

Aus aktuellem Anlass und in eigener Sache: "Mord Im Pfarrhaus" II

Weil alle Vorstellungen von Mord im Pfarrhaus schon vor der Premiere des Stückes ausverkauft waren und dann auch noch die Premiere toll war, und wir alle so wahnsinnig viel Spaß am Mördern und Pfarrhausen haben: Es wird Zusatztermine geben! Buchbar sind die am dem 26.12.2012, 16.00 Uhr unter krimikeller.de.

http://www.main-netz.de/nachrichten/region/marktheidenfeld/martheidenfeld/art11878,2364565


Neue Termine:  

Februar 2013: 14., 15., 16., 17., 21., 22., 23., 24., und 28.  
März 2013: 1., 2., 3., 7., 8., 9., 10., 14., 15., und 16.

Donnerstag, 8. November 2012

In eigener Sache: "Mord im Pfarrhaus" - Miss Marple ermittelt im Krimikeller Rothenfels

Es ist Herbst, und schon taucht die Chello ab in den Theaterkeller. Diesmal wird was ganz neues gemacht: Mein erster Krimi! Niemand anderes als Agatha Christie lieferte die Vorlage, und so wird am dem 15. November im Krimikeller in Rothenfels die gute Miss Marple ihr Unwesen treiben. Tatort ist das altehrwürdige Pfarrhaus eines beschaulichen Städtchens mit dem zuckersüßen Namen St. Mary Mead. Der Herr Pfarrer hat hier noch das Sagen, die Damen kümmern sich um Haus und Garten, die Herren sich um die Damen, der Katechismus wird gelebt und die Bibel gelesen.
Wäre aber kein Krimi und schon gar kein Mord im Pfarrhaus, wenn nicht spätestens im zweiten Akt ein ziemlich totes Gemeindemitglied auf der Bühne rumliegen würde. Pfarrer Clements Schäfchen sind aber gar nicht so unglücklich darüber, denn der gute alte Oberst Hampton war jetzt nicht unbedingt Everybodies Darling! Das schränkt natürlich den Kreis der potentiellen Täter nicht gerade ein...
Nur eine scheint in der ausweglosen Situation den Überblick zu behalten: Miss Marple, die hier in ihrem ersten Fall zwischen Rosenbüschen und vertrockneten Pflanzen ermittelt, falsche Geständnisse und gefährliche Liebschaften enttarnt. 

Ihr wollt jetzt sicher wissen, ob ich den Oberst abgeknallt hab, oder???
Dann mal ab nach Rothenfels - da ist immer eine Leiche im Keller!

Agatha Christie: MORD IM PFARRHAUS
Regie: Matthias Hahn

Es spielen: Matthias Born/Mascha Eckert/Michael Franz/Waldemar Franz/Matthias Hahn/Birgit Hanisch/Margit Kirstein/Inken Kleiböhmer/Vera Kraus/Conny Leimeister/Michelle Neise/Lucas Nicht/Andreas Protte/Marie Rüfer/Christof Stein/Christiane Stein/Bernd Straub
Kostüme: Svetlana Guckes

Termine:
16./18./22./23./25./29./30. November 2012
1./2./6./7./9./ 13./14./15. Dezember 2012
4./5./6./10./11./12./13. Januar 2013

Krimikeller Rothenfels
Inhaber Michael Franz
Hauptstr. 31
97851 Rothenfels
Tel.: 0 93 93/453 99 82
E-Mail:
info@krimikeller.de
Krimiphon (telef. Kartenreservierung): 0 93 93/453 99 88